Erfahrungsbericht Nexus S

Heute möchte ich euch meine Erfahrungen mit meinem aktuellen Android Handy Nexus S von Samsung mitteilen. Vorwegschicken möchte ich das ich schon einige Android Handies hatte, vom Motorola Milestone zum Samsung Galaxy S über das HTC Desire zum Motorola Defy und zuletzt einem HTC HD2. Aktuell ist es nun das Nexus S.

Display: Ich war immer der Meinung je größer je besser, doch als ich zuletzt das HTC HD2 hatte war mir das vom Formfaktor für die Hosentasche dann doch zu groß. Da waren mit die 4 Zoll  vom Galaxy S doch lieber. Deshalb passt mir das 4 Zoll Display vom Nexus S auch sehr gut.  An der Optik gibts nichts auszusetzen, das leicht gebogene Display schmeichelt dem Betrachter.
Nur mit dem reinen Plastikgehäuse kann ich mich – genauso wie beim Galaxy S – nicht wirklich anfreunden. Weiterhin finde ich – auch wenn es immer mehr in Mode kommt – Sensortasten schrecklich. Die Hardwaretasten des HTC Desires und der kleine Trackball gefallen mir nach wie vor am besten.
Ein wesentlicher Vorteil – reinstes Android von Google und bei den Updates immer vorn mit dabei, wo andere Hersteller mit ihren modifizierten ROMs deutlich langsamer sind. Allerdings bin ich seit einiger Zeit ein großer FAN von Cyanogen Mod (CM7) und das gibt es herstellerunabhängig bereits für eine ganze Reihe an Android Devices. Für mein nächstes Handy, dem Desire S leider noch nicht offiziell.
Die Bedienung des Geräts ist auf jeden Fall intuitiv und mit diversen Launcher Alternativen, alternativen Mail Clients und Widgets kann man sich auch das Nexus passend personalisieren. Für Fans der HTC Sense Oberfläche sei an dieser Stelle das Fancy Widget genannte das die „berühmte“ Uhr/Wetter Kombi für den Startbildschirm liefert. Positiv zu vermerken – im Gegensatz zum Galaxy S kann ich keine Hänger (lags) im täglichen Arbeiten feststellen.  Ausdauer : Der Akku gehört mit 1500mA zu den größeren seiner Gattung aber nach einigen Handies muss ich feststellen das es ziemlich egal ist denn wenn man morgens und Abends auf dem Arbeitsweg im Bus MP3 hört, im Stundentakt seine Mails abholt dann kriegt man so ziemlich jeden Akku in einem Tag klein. Einzig beim HD2 war das ein Problem – hier braucht man bekannterweise wenn man das Gerät unter Android laufen lässt eine kleine „portable Tankstelle“ für unterwegs.
Das Display liefert ein sehr schönes Bild, was jetzt die bessere Technik ist, Amoled oder Super Clear LCD darüber mögen sich die Experten streiten. Nachteilig finde ich das das Gerät vom Speicher her nicht erweiterbar ist. Warum Google/Samsung dem Nexus S keinen Micro-SD Slot spendiert hat ist mir ein Rätsel. Wollte man hier dem Iphone nacheifern?  Alles in allem ein wirklich schönes Gerät. Dennoch nehme ich jetzt davon Abschied und habe mir ein Desire S besorgt das die nächsten Tage bei mir ankommen wird.  Ich werde euch dann berichten. Warum? Primär deshalb weil ich doch gemerkt habe das ich ein handlicheres Format möchte und deshalb reicht mir – um des Formfaktors willen  – man muss Kompromisse eingehen können auch ein Gerät mit 3,7″ Display.

Meine persönliche +/- Liste

+ Verarbeitung
+ Akkulaufzeit
+ Displaygröße
+ Geschwindigkeit
+ schnellste Android Updates

– nur Sensortasten
– reines Plastikgehäuse
– kein Gorillaglas
– Speicher nicht erweiterbar

Neue Reihe – Apps die ich wirklich nutze – MVV Companion

Heute möchte ich mit einer neuen Artikelreihe mit dem Titel „Apps die ich wirklich nutze“ beginnen. Sicherlich gibt es eine Unmenge Apps für Android und auch ich probiere immer wieder gerne ein neues aus. Aber: Im Alltag kristallisieren sich jedoch so nach und nach eine definierte Anzahl an „Standard Apps“ raus die ich immer wieder nutze, während andere Apps auch wieder vom Handy verschwinden.

Das erste App aus dieser Reihe möchte ich euch heute vorstellen:

MVV Companion

MVV Companion ist ein App für die öffentlichen Verkehrsmittel von München und Umgebung. Da wir in der Familie nur ein Auto haben fahre ich immer wieder auch mit dem Bus zur Arbeit oder mit der S-Bahn zu einer Schulung in München. Dabei ist das MVV App ein wirklich nützlicher Begleiter. Hier kann ich den Namen der Start und Endhaltestelle eingeben und bekomme zügig die entsprechenden Verbindungsinfos: Abfahrtszeit, Ankunftszeit, Fahrzeit und Kosten. Zudem merkt sich die App die letzten eingegebenen Verbindungsanfragen so das man diese immer schnell im Zugriff hat. Permanente Verbindungsanfragen können als Favoriten gespeichert werden. Hat man mal gar keine Ahnung wo es die nächste Haltestellt gibt, so zeigt MVV Companion bei aktiviertem GPS eine nahe Haltestelle in der Umgebung. Für mich ein unverzichtbares App das bei einem neuen Android Phone bei den ersten ist die ich wieder installiere.

Neuer Android Market zum Download

Google schickt eine neue Version des Android Market ins Rennen. Derzeit gibt es die App jedoch noch nicht in Deutschland. Dennoch kann man in Internetforen wie beispielsweise androidcommunity.com die App als .apk Datei herunterladen und installieren. Et voila hat man einen deutschsprachigen neuer Android Market. Wer nicht suchen will – hier gehts zum Download.
Was ist jetzt aber neu? Zum einen das Layout. Meiner Meinung nach etwas gewöhnungsbedürftig – ich fand die derzeit in Deutschland aktuelle Market Version vom optischen her schöner – ist jedoch reine Geschmackssache. Es gibt noch immer die bekannten Kategorien, neu hinzugekommen sind Musik und Videos. Auch Google will ja im Musik und Filmdownload Bereich mitmischen.  Innerhalb des Markets läßt es sich jetzt von rechts nach links blättern, ähnlich wie das blättern zwischen verschiedenen Homescreens. Zur Auswahl steht jeweils ein Screen für „Kategorien“, „Vorgestellt“, „Top Kostenpflichtig“, „Top Kostenlos“, „Erfolgreichste“, „Neue kostenpflichtige Apps“, „Top Kostenlos – Neu“ und „Trends“ Probiert es einfach mal aus – viel Spaß

Die WeTab Tasche von CoolBananas ist da

Mitglieder der wetab-community  konnten die Goldgräberstimmung hautnah miterleben.
Beitrag um Beitrag konnt man dort zum Thema „Wann kommt sie nun endlich  – die WeTab Tasche“ von CoolBananas lesen, die das WeTab in eine angemessene Hülle kleidet. Ähnliches Feeling kam wohl nur bei der letzten Fußball-WM auf 🙂 Der Clou. Die Tasche enthält einen intgerierten Ständer mit der man das Tab leicht schräg aufstellen kann um so besser Mails lesen oder auch mal was schreiben zu können. Ich persönlich finde die Tasche auch gut gelungen und habe sie mir gleich bestellt. Für Mitglieder der Wetab-Community gabs ausserdem einen 10 Euro Rabbat Gutschein. Da hat sich das Warten gelohnt. Perfekt wäre für mich gewesen wenn noch eine Tastatur integriert gewesen wäre – ähnlich wie bei der selbsgebauten Tasche von justslates. Aber man kann nicht alles haben. Jetzt bin ich mal gespannt wie das gute Stück live aussieht. Ich werde darüber berichten.

 

WeTab – erste Erfahrungen

Zugegeben es ist kein reines Android Device und ich habe einige Zeit mit mir gerungen, ob ich meine Erfahrungen rund um das WeTab in diesen Blog einfließen lassen will. Ich bin jedoch zu dem Schluß gekommen, dass ich dem WeTab auch einen festen Platz in diesem Blog einräumen will, da man darauf (nicht nur) auch Android Apps nutzen kann.
Zum WeTab bin ich wie die Jungfrau zum Kind gekommen.  Noch bevor ich mein erstes Android Smartphone hatte,  habe ich über das WeTab gelesen, das damals im Rahmen eines Joint Ventures von 4tiitoo und Neofonie vertrieben wurden. In der Zwischenzeit ist einiges Wasser die Flüsse des Landes herabgeflossen und ich hatte mich von den Tablets erstmal abgewendet und bin von einem Iphone 3GS zu meinem ersten Android Phone Samsung Galaxy S I9000 konvertiert. Danach besaß ich einige Zeit ein Samsung Galaxy Tab, kurz gesagt im Prinzip ein auf Tabletgröße gewachsenes 7″ Galaxy S.  Dieses habe ich dann schlußendlich gegen ein WeTab 3G 32GB mit 2GB RAM getauscht.
Zunächst mal das Offensichtliche: Das WeTab ist kein Ipad 🙂 und auch keines der neuen Android Tablets wie das Motorola Xoom oder das Samsung Galaxy 10.1 .
Das WeTab läuft mit dem Betriebssystem WeTab OS, einem auf Linux basierendem Betriebssystem.  Zwar gibt es für das WeTab OS (noch) nicht so viele Apps, doch wird dies durch die Nutzungsmöglichkeit von Linux und Adobe Air Applikationen gut kompensiert. Das Gerät hat jedoch einen entscheidenden Vorteil. Im Grunde genommen ist es nämlich ein vollwertiger Intel basierter Mini PC und der hat es in sich. Das WeTab kommt mit einem 1.6 Ghz Intel Atom Prozessor und wahlweise mit einer 16GB oder 32 GB  Solid State Disk.  Optional wie auch beim Ipad gibt es das WeTab als 3G Variante.  Im Standard ist 1 GB RAM verbaut, das Gerät lässt sich aber auf 2 GB RAM aufrüsten. Da es sich um eine Intel Plattform handelt gibt es eine Vielzahl von Betriebssystemen auf dem WeTab, wahlweise „neben“ dem WeTab OS im Dualboot oder als Ersatz für das WeTab eigene Betriebssystem Beispiele hierfür sind Windows 7, Windows XP, Ubuntu und erste Android Portierungen. Grundsätzlich tut man sich mit Android auf dem WeTab etwas schwer, dank dem Projekt Android-X86 ist aber die Nutzung von Android bereits möglich. 4tiitoo die mittlerweile nach dem Ausstieg von Neofonie aus der WeTab GmbH alleinig für die Entwicklung des WeTabs verantwortlich zeichnen, haben Ihrerseits bereits eine Beta Version von Android im WeTab Market veröffentlicht. Diese basiert auf Android 2.1 und läuft anders wie die meisten WeTab Apps nicht nativ unter WeTabOS sondern in einer separaten virtuellen Maschine unter Virtual Box. An diese Stelle sei gleich gesagt das diese VM Implementierung was Performance und Aktualtität der Linux Version angeht noch einigen Spielraum für Verbesserungen bietet, doch ist man laut 4tittoo genau daran bereits dran. Das Magnesium beschichtete Gerät selbst macht mir einen sehr hochwertigen Eindruck und WeTab OS startet innerhalb weniger Sekunden. Verschweigen will ich nicht, dass das Gerät einen Lüfter besitzt, der meines Erachtens jedoch nicht störend wirkt. Es liegt gut in der Hand und auch meine Frau kann nicht grundsätzlich die Finger davon lassen, läuft doch darauf die „Tagesschau in 100 Sekunden“ und das gute alte Solitär, welches über den 11 Zoll Touchscreen ein ganz neues Spielgefühl vermittelt.  Ich glaube zwar nicht, das es das Gerät zum Massenprodukt bringt, doch gilt hier in jedem Fall der Spruch „totgesagt leben Länger“ denn spätestens seit Windows 7 auf dem Tablet nutzbar ist, auch im Dualboot mit WeTab OS hat das Gerät einige neuer Anhänger bekommen. Nicht zuletzt durch den günstigen Preis – bekommt man die „große Version“ des WeTabs mit 32 GB und 3G doch schon für um die 300 Euro. Noch ein zweites 1 GB Modul und Windows 7 drauf und schon hat man einen wirklich leistungsstarkes günstiges Windows  7 Tablet. Achtung an dieser Stelle: Die Windows 7 Starter Edition unterstützt als einzige Windows 7 Variante keinen Touchscreen.
Soviel für den Anfang – Kommentare jederzeit gerne. In diesem Sinne werde ich hier von Zeit zu Zeit auch meine Erfahrungen mit dem WeTab posten und hoffe, dass dies auch in eurem Interesse ist.

euer Chris

 

Netzclub: Relaunch zum ersten Geburtstag

eine Überraschung sollte es werden – freuen sollten wir Netzclub Nutzer uns, dass Netzclub anlässlich des ersten Geburtstags nun noch attraktiver werden würde. Tatsächlich wurden die Preise für SMS und Gesprächsminuten von bisher 11 auf 9 Cent gesenkt, so dass Netzclub im Sinne eines klassischen Prepaid Anbieters nun mit vielen anderen Anbietern wie Simyo oder blau.de gleichzieht. Schade nur, das auch das Angebotsportfolio komplett überarbeitet wurde. Gab es zuvor die Tarife „Spnsored Surf“, „Sponsored Phone“ und die „30/30/30 Combi“, so gibt es seit dem Relaunch nur noch den Sponsored Surf Tarif und der wurde,  zumindest für Neukunden, auch noch beschnitten. Hatte man früher eine 200 MB Flat so sind es heute nur noch 100 MB. Verschweigen möchte ich an dieser Stelle nicht, dass es auch möglich ist, für 5 Euro monatlich eine „Surf PRO“ Tarifoption zu erwerben und so in den Genuß von 300 MB zu kommen. Positiv zu erwähnen ist das sich für Bestandskunden nichts ändert, lediglich die alten Sponsored Surf Nutzer hat man sich teils ein wenig verärgert indem man von Ihnen verlangt hat einmalig mindestens 5 Euro aufzuladen um die 200 MB dauerhaft zu behalten. Auf der anderen Seite – neutral betrachtet – trifft Mann/Frau meiner Meinung nach – mit Netzclub auch heute noch eine gute Wahl. 9 cent  / min und SMS sind akzeptabel und eine 100MB Flat gibt es umsonst dazu.
Schaut euch das Angebot an und entscheidet selbst.

ScummVM – Spiele aus der guten alten Zeit auf dem Android Device

Wer kennt Sie nicht die Klassiker von „Damals“

– Leasure Suit Larry
– Loom
– Space Quest
– Monkey Island
– Day of the Tentacle

In meinen „jungen Jahren“ war Adventure spielen groß in Mode. Damals allerdings verriet man sich die Tipps noch per Telefon und Online Spiele über Internet waren auch nicht so weit verbreitet wie es heute der Fall ist.  Netzwerkspiele fanden wechselnd bei Freunden zu Hause im Keller oder Kinderzimmer nebst Pizzaversorgung statt.  Hauptbetriebssysstem war MS oder DR- bzw. Novell DOS, manchmal auch mit 4DOS Aufsatz. Wichtig war es, trotz aller Netzwerkkartentreiber (die klassischen Netware Lite Treiber LSL,IPXODI, und der berühmte NE2000.COM) noch mindestens 580 KB Hauptspeicher zu haben um Duke Nukem oder Command&Conquer starten zu können. Spielefirmen wie Electronic Arts oder Sierra On-Line hatten in den 90ern Ihre Glanzzeiten.  Mit ScummVM kann man sich viele dieser Klassiker wieder auf den PC oder eben auch sein Android Handy oder Tablet zaubern. Einige Spiele finden sich auf der Seite von ScummVM selbst, andere können – so man das Original besitzt – über den PC auf das Android Handy / Tablet gespielt werden. Nicht zu verschweigen ist, das ScummVM neben PC und Android auch auf einer Vielzahl anderer Plattformen wie z.B. WebOS, Linux oder Wii nutzbar  ist.  Probiert es aus – ich finde ScummVM eine wirklich gute Alternative zu den klassischen Spiele Apps wo meiner Meinung nach richtig gute Spiele noch eher Mangelware sind… von Angry Birds mal abgesehen 😉

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